Starkes Staufer-Team holt Platz 6 beim Baden-Württembergischen Schulschachpokal
Schachfieber im Festzelt von Deizisau! Am Freitag, den 24. Juli 2026, trat unsere Schulschachmannschaft beim Offenen Baden-Württembergischen Schulschachpokal der weiterführenden Schulen an. Insgesamt 69 Mannschaften gingen an den Start. Den Turniersieg sicherte sich das Illertal-Gymnasium Vöhringen – wir freuten uns über einen hervorragenden 6. Platz! Viele Teams hatten eine weite Anreise hinter sich und waren aus allen Teilen Baden-Württembergs nach Deizisau gekommen – darunter beispielsweise das Karl-Maybach-Gymnasium Friedrichshafen vom Bodensee oder das Scheffel-Gymnasium Lahr aus dem Schwarzwald. Gespielt wurde in einem großen Festzelt, das bereits für das Deizisauer Stadtfest aufgebaut war. Die besondere Mischung aus Festzeltatmosphäre und hochkonzentrierten Schachpartien machte das Turnier zu einem echten Erlebnis. Im gemeinsamen Turnier der weiterführenden Schulen saßen Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bis hin zur Oberstufe an den Brettern. Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von jeweils 15 Minuten pro Spieler und Partie. Für uns gingen Benjamin (7. Klasse), Levon (5. Klasse), Leonie (10. Klasse), Jennifer (10. Klasse) und Ioannis (9. Klasse) an den Start.
Text und Bilder: Sascha Wüstenberg
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Mit zwei überzeugenden 4:0-Erfolgen gegen das Goethe-Gymnasium Karlsruhe II und die Leopoldschule Altshausen gelang ein perfekter Start. Anschließend musste sich das Team dem späteren Drittplatzierten, dem Droste-Hülshoff-Gymnasium Freiburg, mit 0:4 geschlagen geben. Davon ließ sich die Mannschaft jedoch nicht beeindrucken und antwortete mit zwei deutlichen Siegen gegen das Wilhelms-Gymnasium Stuttgart-Degerloch (4:0) sowie das Gymnasium Walldorf (3,5:0,5). In der Vorschlussrunde wartete mit der späteren zweitplatzierten Schillerschule Bretten I der nächste Topgegner, dem wir uns mit 1:3 knapp geschlagen geben mussten. Bis dahin trugen alle Staufer ihren Teil zum starken Gesamtergebnis bei. Levon zeigte als Fünftklässler beeindruckende Nervenstärke, spielte völlig unerschrocken gegen deutlich ältere Gegner und holte wichtige Punkte für sein Team. Jennifer überzeugte insbesondere mit den weißen Steinen und zeigte mehrfach schöne taktische Kombinationen. Ioannis ließ sich auch von der sogenannten Fried Liver Attack nicht aus der Ruhe bringen und punktete ebenfalls zuverlässig. Benjamin brachte am Spitzenbrett sogar den Jugend-Vizeweltmeister 2025 im Rapid- und Blitzschach an den Rand einer Niederlage. Für den dramatischen Höhepunkt sorgte schließlich die Schlussrunde. Leonie geriet beim Stand von 2:1 für das Staufer an Brett 3 zunächst in Bedrängnis, fand jedoch die entscheidenden Züge, drehte die Partie bei 17 Sekunden Restbedenkzeit noch zu ihren Gunsten und sicherte mit ihrem Sieg gegen das Schönbuch-Gymnasium Holzgerlingen I ein 3:1, welches den hervorragenden 6. Platz unter 69 Mannschaften bedeutete.