Was ist Mkid?

„Mathe kann ich doch!“ – Mkid ist ein Programm der Vector-Stiftung, das Sechstklässlerinnen und Sechstklässler mit erkennbarer Begabung in Mathematik und Naturwissenschaften ermutigt, (noch mehr) an sich selbst zu glauben – auch wenn sie mit Unsicherheiten oder Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Was erwartet die Schülerinnen und Schüler bei Mkid?

Bei Mkid lernen die Teilnehmenden clevere und vielseitige Strategien, mit denen sie auch schwierige Mathe-Aufgaben selbst lösen können. Denn vor kniffligen Aufgaben muss man keine Angst haben – man muss sie einfach nur Schritt für Schritt angehen!

Mkid bei uns am Staufer-Gymnasium

Im aktuellen Schuljahr können wir am Staufer-Gymnasium mit Unterstützung der Vector-Stiftung einen Mkid-Kurs anbieten. Geleitet wird der Kurs von Frau Hermann, die an der Uni Stuttgart Mathematik und Informatik studiert.

In Mathe geht es häufig um das Lösen von Textaufgaben und das Entwickeln sinnvoller Strategien. Jede Stunde beginnt mit einer Knobelaufgabe, bei der man gut beobachten kann, wie die Schülerinnen und Schüler sicherer im Umgang mit anspruchsvollen Aufgaben werden – auch wenn sie nicht sofort eine Lösungsidee haben.

Neben Mathematik werden auch Themen aus Informatik, Chemie und Physik behandelt.

Beispielaufgabe

Ein Beispiel sind die sogenannte Fermi-Aufgaben, wie etwa die Frage „Wie viele Klavierstimmer gibt es in Deutschland?“. Diese Aufgaben wirken zunächst unlösbar, da viele Informationen fehlen. Durch das Zerlegen in kleinere Teilprobleme (von „Wie viele Einwohner bzw. Haushalte hat Deutschland?“ und „Wie viele Haushalte haben ein Klavier?“ zu „Wie viele Klaviere gibt es in Deutschland?“ usw.) und durch sinnvolle Abschätzungen werden die Aufgaben jedoch übersichtlicher und lösbar.

 Ausflug

Am 23.10.2025 starteten wir gemeinsam zu einem Ausflug nach Schwäbisch Gmünd in den Skypark. Der Ausflug wurde von der Vector-Stiftung finanziert und bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Leider spielte das Wetter nicht mit, sodass wir nicht wie geplant im Hochseilgarten klettern konnten und nur den ersten Teil des Programms geschafft haben (siehe Fotos). Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Im Frühjahr möchten wir einen zweiten Versuch starten und hoffen, dass uns das Wetter dann wohlgesonnen ist.

Text und Bilder: Py